Bouldersession 2011

Die Boulder
Zum Boulder gehören ausschließlich die Griff- und Trittmöglichkeiten in einer Grifffarbe, auf die Kletterwand aufgeschraubte Holzstrukturen und die Kletterwand selbst. Ausgeschlossen davon sind die seitlichen und oberen Wandenden. Die Startgriffe sind mit Startschildern gekennzeichnet und das Ende mit TOP-Schildern. Das Drehen, Versetzen oder Ergänzen von Griff- und Trittmöglichkeiten ist nicht gestattet.

Die Begehung
Die Begehung eines Boulders beginnt an den Startgriffen und endet am Topgriff. Eine Begehung zählt als solche, wenn die Kletterstrecke zusammenhängend und ausschließlich an den zum Boulder gehörenden Klettergriffen geklettert wurde. Der Topgriff muss mit beiden Händen drei Sekunden gehalten werden. Das Berühren der Matte ist während eines Begehungsversuchs nicht gestattet. Weder ganz kurz noch für eine Verschnaufpause. Die Hände dürfen die Startgriffe erst dann verlassen, wenn kein Körperteil mehr den Boden berührt.

Die Punkte
Die 80 Boulder sind zu jeweils 20 auf vier Schwierigkeitsbereiche verteilt. Die Schwierigkeitsbereiche sind durch die Farbe der Start- und Topschilder gekennzeichnet.

Schwierigkeitsbereich 1: gelbe Start- und Topschilder
Schwierigkeitsbereich 2: grüne Start- und Topschilder
Schwierigkeitsbereich 3: blaue Start- und Topschilder
Schwierigkeitsbereich 4: rote Start- und Topschilder

Für die reguläre Begehung eines Boulders (Top) im
  • Schwierigkeitsbereich 1 fließen 10 Punkte in die Wertung ein
  • Schwierigkeitsbereich 2 fließen 20 Punkte in die Wertung ein
  • Schwierigkeitsbereich 3 fließen 30 Punkte in die Wertung ein
  • Schwierigkeitsbereich 4 fließen 40 Punkte in die Wertung ein.
Wird ein Boulder im ersten Versuch (Flash) begangen, erhält man zusätzlich 10% der Wertungspunkte. In die Wertung fließen die 20 selbst getoppten Boulder mit den meisten Punkten ein. Jeder Boulder kann nur einmal gewertet werden.

Die Auswertung
Die Auswertung erfolgt digital, online und live. Die Begehungen müssen vom Teilnehmer in ein Eingabeformular eingetragen werden. Das Eingabeformular ist über eine Webapplikation (WebAPP) verfügbar. Diese kann man sich auf (s)ein Smartphone herunterladen. Daneben werden Ergebnisstationen angeboten, über welche die Begehungen eingetragen werden können. Zusätzlich wird die Bouldersession von Eingabehelfern begleitet, die den Teilnehmern das Eintragen der Begehungen über den Tag abnehmen. Die Teilnehmer erhalten darüberhinaus einen Laufzettel, auf dem sie die eigenen Begehungen der einzelnen Boulder eintragen können um sie en bloc in die Datenbank zu übertragen. Es wird dringend empfohlen, damit nicht bis zum Ende der Veranstaltung zu warten. Alle Begehungen welche in das Ergebnis einfließen sollen, müssen bis spätestens 19:20 Uhr am Veranstaltungstag eingetragen sein.

Die Einträge werden nicht überprüft. Ehrlichkeit ist dabei vorrausgesetzt und ein Grundstein der Bouldersession. Wer unehrlich ist, betrügt neben den anderen Teilnehmern in erster Linie sich selbst und ist niederträchtig!

Die Teilnehmer
Teilnehmer sind alle, die sich zur Bouldersession angemeldet und die Teilnahmegebühr entrichtet haben. Eine Kleiderordnung besteht nicht, es wird jedoch gebeten, von einer totalen Entkleidung abzusehen. Zur Sicherheit Aller ist gegenseitiges Spotten und Rücksichtnahme obligatorisch. Die Behinderung anderer Teilnehmer, z. B. werfen mit alten Socken, ist zu unterlassen. Auf keinen Fall dürfen zwei Teilnehmer gleichzeitig übereinander klettern. Daneben erklärt jeder Starter die Teilnahmebedingungen gelesen und verstanden zu haben und diese anzuerkennen.

- Reglement